Mandelentzündung (Tonsillitis)
Symptome einer Mandelentzündung
Die Symptome treten meist einige Tage nach der Ansteckung auf und halten ein bis zwei Wochen an. Zu den ersten Anzeichen gehören geschwollene, entzündete Mandeln, häufig mit weißen Belägen oder Punkten. Der Hals ist schmerzhaft, besonders beim Schlucken, und die Lymphknoten können sich vergrößern. Auch Fieber ist häufig. Eine virale Mandelentzündung kann zudem erkältungsähnliche Symptome verursachen, zum Beispiel Schnupfen und Husten. In schweren Fällen kann es zu einem Peritonsillarabszess kommen, der ärztliche Behandlung erfordert.
Zu den Symptomen eines Peritonsillarabszesses gehören Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen, Schluckbeschwerden und einseitige Halsschmerzen.
Ursachen einer Mandelentzündung
Eine Mandelentzündung kann durch Viren oder Bakterien verursacht werden, wobei Viren die häufigste Ursache sind. Die häufigste bakterielle Ursache sind Streptokokken, die sich durch engen Kontakt leicht verbreiten. Wiederkehrende Mandelentzündungen können manchmal mit einer asymptomatischen Trägerschaft innerhalb des Haushalts zusammenhängen.
Behandlung einer Mandelentzündung
Die meisten Fälle von Mandelentzündung klingen ohne spezielle Behandlung ab. Wenn die Symptome länger als eine Woche anhalten, kann ein Arztbesuch erforderlich sein. Eine Ärztin oder ein Arzt kann einen Rachenabstrich durchführen und bei Bedarf Antibiotika verschreiben. Obwohl eine Streptokokken-Mandelentzündung in der Regel auch ohne Antibiotika nicht gefährlich ist, kann eine Behandlung die Genesung beschleunigen.
Wenn eine Mandelentzündung häufig wiederkehrt oder zu einem Peritonsillarabszess führt, kann eine Entfernung der Mandeln in Betracht gezogen werden.
Selbsthilfeanweisungen
Eine virale Mandelentzündung klingt in der Regel von selbst ab. Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig. Weiche oder flüssige Nahrung kann hilfreich sein, wenn das Schlucken schmerzhaft ist, und kalte Speisen wie Eis können Halsschmerzen lindern.
Frei verkäufliche Lutschtabletten und antiseptische Gurgellösungen können die Schmerzen reduzieren. Auch Schmerzmittel helfen, die Beschwerden zu lindern.
Mandelentzündung ist leicht ansteckend, daher ist Hygiene besonders wichtig:
- Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und vermeiden Sie es, Handtücher mit anderen zu teilen.
- Wechseln Sie nach der Infektion Ihre Zahnbürste, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.
- Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten und bleiben Sie zu Hause, bis Sie mindestens einen Tag fieberfrei sind.
Wann sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn sich die Mandelentzündung innerhalb von ein bis zwei Wochen nicht bessert oder wenn hohes Fieber und starke Halsschmerzen ohne andere Erkältungssymptome auftreten. Bei wiederkehrender Mandelentzündung oder geschwollenen Lymphknoten am Hals kann eine weitere Abklärung erforderlich sein.
Eine dringende ärztliche Abklärung ist angezeigt, wenn Sie einseitige Halsschmerzen haben oder Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes, beim Schlucken oder beim Atmen bemerken.
Wie kann Dokport helfen?
Die Fernbehandlungsklinik von Dokport bietet schnelle Unterstützung bei der Behandlung von Mandelentzündung. Unsere Ärztinnen und Ärzte können Ihre Symptome per Chat und anhand von Fotos beurteilen, Ihnen Hinweise zur häuslichen Behandlung geben, bei Bedarf Medikamente verschreiben oder weitere Untersuchungen empfehlen. Falls erforderlich, können wir einen persönlichen Besuch für eine gründliche Abklärung empfehlen.