Influenza (Grippe)
Inhaltsverzeichnis:
- Symptome der Influenza
- Behandlung der Influenza
- Impfung gegen Influenza
- Selbsthilfeanweisungen
- Wann sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
- Wie kann Dokport helfen?
Symptome der Influenza
Die Symptome treten typischerweise 1–4 Tage nach dem Kontakt mit dem Virus auf. Häufige Anzeichen sind ein allgemeines Krankheitsgefühl, ein rascher Beginn von Fieber und Halsschmerzen. Die Beschwerden können von mild bis schwer reichen und dauern meist ein bis zwei Wochen, wobei Müdigkeit und Husten länger anhalten können.
Häufige Symptome sind:
- Hohes Fieber, oft mit Schüttelfrost
- Muskelschmerzen
- Husten und Halsschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schnupfen (laufende Nase)
- Brustschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen
Behandlung der Influenza
Wenn Sie ansonsten gesund sind, erfordert Influenza in der Regel keine spezielle Behandlung. Für Risikogruppen und Schwangere können jedoch antivirale Medikamente verordnet werden. Wenn Komplikationen wie eine Lungenentzündung auftreten, kann eine Antibiotikabehandlung erforderlich sein.
Influenza Vaccine
Influenzaviren verändern sich jedes Jahr, deshalb ist eine jährliche Impfung mit einem neuen Impfstoff erforderlich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt die Zusammensetzung des Impfstoffs fest. Obwohl die Impfung einen guten Schutz bietet, ist es dennoch möglich, an Influenza zu erkranken. Geimpfte Personen haben jedoch normalerweise mildere Symptome und erholen sich schneller.
Die Impfung wird vorrangig für Risikogruppen angeboten; sie können den Impfstoff in unseren Gesundheitszentren kostenlos erhalten.
Eine Impfung wird insbesondere Personen empfohlen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf oder Komplikationen haben, zum Beispiel Menschen über 65 Jahre, Personen mit geschwächtem Immunsystem sowie Erwachsene oder Kinder mit Herz- oder Lungenerkrankungen, Diabetes, Leber- oder Niereninsuffizienz. Auch Schwangeren wird die Impfung empfohlen, da Influenza während der Schwangerschaft zu schwereren Symptomen führen kann und gleichzeitig einen Schutz für das Neugeborene bietet.
Wenn Sie gesund und unter 65 Jahre alt sind, wird die Impfung in der Regel nicht allgemein empfohlen – Sie können sich jedoch auf Wunsch impfen lassen.
Der Impfstoff kann kurzfristig leichte, grippeähnliche Beschwerden verursachen.
Selbsthilfeanweisungen
Risikopersonen sollten sich gegen Grippe impfen lassen, und andere können die Impfung in Betracht ziehen, wenn sie möchten.
Bei Fieber ist es wichtig, sich auszuruhen und ausreichend zu trinken. Frei verkäufliche Nasensprays und fiebersenkende Mittel aus der Apotheke können die Symptome lindern, beschleunigen jedoch nicht die Genesung.
Tipps, um eine Ansteckung zu vermeiden:
- Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig
- Vermeiden Sie es, Ihr Gesicht zu berühren
- Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen
- Meiden Sie große Menschenansammlungen während der Grippesaison
- Lassen Sie sich gegen Grippe impfen
Wann sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn Ihr Fieber nicht innerhalb von fünf Tagen abklingt oder nach einer kurzen fieberfreien Phase wieder auftritt. Wenn das Fieber nicht auf Medikamente anspricht oder wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, sollten Sie eine ärztliche Abklärung in Betracht ziehen.
Gehen Sie sofort in die Notaufnahme, wenn Sie Brustschmerzen oder Atembeschwerden haben.
Wie kann Dokport helfen?
In der Telemedizin-Klinik von Dokport können Sie schnell Unterstützung bei der Behandlung von Influenza erhalten. Unsere Ärztinnen und Ärzte können Ihre Symptome in einer Chat-Konsultation beurteilen, Ihnen Hinweise zur häuslichen Behandlung geben, bei Bedarf Medikamente verschreiben oder – abhängig von Ihrer Tätigkeit – eine Krankschreibung empfehlen. Falls erforderlich, schlagen wir einen persönlichen Besuch bei einer Ärztin/einem Arzt oder einer Pflegefachkraft vor oder prüfen, ob Laboruntersuchungen notwendig sind.
Experte: Dr. Anna Sipilä, MD, Associate Professor of Experimental Internal Medicine